Die flächendeckende Gesundheitsversorgung war einst der Stolz der Sowjetunion. Seit Putins Angriff auf die Ukraine geht es beschleunigt bergab. Ärzte müssen in den Krieg oder fliehen. Die öffentliche Weigerung einer Medizinerin schlägt daher große Wellen.
Das russische Regime steht vor einem Dilemma, sagt der Historiker Matthias Uhl. Eigentlich müsse es den Krieg beenden, um sein politisches Überleben zu sichern. Andererseits müsse es den Krieg weiterführen, um sein politisches Dasein zu rechtfertigen.
Kremlchef Putin beschwört bei der traditionellen Siegesparade auf dem Roten Platz den Geist aus dem Zweiten Weltkrieg. Bei der Machtdemonstration fehlen Panzer und Raketen, dafür klingt Putin umso markiger.
Als Robert Habeck sein Heizungsgesetz vorstellt, rebellieren Teile der Republik. Katrin Schmelz überrascht das nicht. Mit falsch gemachtem Klimaschutz verliert die Politik selbst die Leute, die ihn eigentlich unterstützen, sagt die Verhaltensökonomin im Interview.
Die Lage am Golf bleibt angespannt. Der Iran und die USA können sich bisher nicht auf einen Vertrag für ein Kriegsende einigen. Großbritannien verlegt ein Kriegsschiff näher in die Konfliktregion um die Straße von Hormus.
Schwarz-Rot verspricht eine Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen. Auch die Erbschaftsteuer könnte bald reformiert werden. Was den größten Effekt auf die Vermögensverteilung hat und welche Rolle Immobilien dabei spielen, erklärt Finanzwissenschaftlerin Charlotte Bartels im Interview.
Abnehmspritzen verändern den Lebensmittelmarkt: Weil Nutzer von GLP-1-Medikamenten verstärkt zu Proteinprodukten greifen, explodiert die Nachfrage nach Whey. Die Preise steigen rasant – und die Industrie kämpft mit Engpässen.
Am Spreeufer in Berlin ist ein weiteres Parlamentsgebäude geplant, doch nun regt sich Widerstand an oberster Stelle. Bundestagspräsidentin Klöckner und ihr Vize Nouripour wollen das Vorhaben stoppen. Es geht um einen dreistelligen Millionenbetrag.
Ein Flug nach Los Angeles endet noch vor dem Start mit einem dramatischen Zwischenfall. Am Flughafen von Denver läuft eine Person über eine Landebahn. Der Zusammenstoß setzt ein Triebwerk in Brand. Über 200 Passagiere müssen über die Notrutschen evakuiert werden.
Die KitchenAid Artisan überzeugt im Test mit sehr guten Rühr- und Knet-Ergebnissen, ist sonst aber nur mittelmäßig. Statt eines Schüsselhebers setzt sie auf den klassischen Kippkopf. Die Hauptschüssel fasst fünf Liter, zusätzlich liegt eine zweite Schüssel mit drei Litern Volumen bei. Durch das kleinere Fassungsvermögen fällt auch das Gerät selbst kompakter aus – mit seinen 11 Kilogramm Stahl bleibt es dennoch ein Schwergewicht. Auf Komfortfunktionen müssen Sie hier jedoch komplett verzichten: Es gibt keine Automatikprogramme, keine integrierte Waage und nicht einmal eine Pulsfunktion. Das macht die Bedienung zwar sehr unkompliziert, reduziert aber den Funktionsumfang deutlich. Zur Auswahl stehen lediglich zehn Leistungsstufen, deren Markierungen an der Seite allerdings etwas schwer zu erkennen sind. Zudem gehört die Artisan zu den wenigen Modellen im Test, bei denen der Motorkopf ohne Sicherheitsmechanismus nach unten klappen kann – eine Verriegelung bei hochgeklapptem Kopf fehlt also. Die Resultate können sich dafür sehen lassen: Sämtliche Teigarten gelingen sehr gut, Eischnee wird schnell auf ein großes Volumen aufgeschlagen, und das alles bei vergleichsweise leisem Betrieb. Kritisch erscheint das Leistungspotenzial: Schon bei der Verarbeitung von Hefeteig ruft die Maschine mit 110 Watt mehr als ein Drittel der nominellen 300 Watt Nennleistung ab – große Reserven bleiben da nicht. Dafür gewährt KitchenAid auf die Artisan fünf Jahre Garantie.
Das Lenovo Yoga 7i präsentiert sich im Test als starkes Convertible mit hellem OLED-Display, das sich ideal für professionelle Kreativarbeit eignet. Leider ist der Arbeitsspeicher nicht erweiterbar, zudem arbeitet es unter Last hörbar. Dafür überzeugt es mit ausdauerndem Akku und kurzer Ladezeit. Hinzu kommt die vielseitige Ausstattung inklusive zwei Thunderbolt-4-Ports, die auf beiden Seiten verteilt sind.
Die Ooni Halo Pro ist eine hochpreisige Küchenmaschine, die im Test – in Anbetracht der Anschaffungskosten – zu wenig bietet. Positiv fallen die sehr große Rührschüssel mit sieben Litern Fassungsvermögen und die insgesamt unkomplizierte Handhabung auf: Die Einzelteile rasten sauber ineinander, die Bedienung geht leicht von der Hand und das Display ist gut ablesbar. Praktisch sind außerdem die Innenbeleuchtung und der Teigbrecher, der Teig am Knethaken zuverlässig zurück in die Schüssel holt. Abseits davon ist die Maschine jedoch sehr genügsam mit Funktionen. Eine integrierte Waage, Automatikprogramme oder auch nur eine Pulsfunktion fehlen vollständig. Zusätzlich lässt sich kein optionales Zubehör erwerben und nachrüsten – die Erweiterbarkeit ist damit gleich null. Die Halo Pro arbeitet mit 750 Watt und bietet extrem viele Geschwindigkeitsstufen – 58 um genau zu sein. Im Praxistest zeigt sich ein gemischtes Bild: Kuchenteig braucht relativ lange, wird nicht vollständig gleichmäßig durchmischt und gerät eher fest. Hefeteig gelingt dagegen sehr gut. Eischnee wiederum erreicht selbst nach längerer Bearbeitungszeit kein überzeugendes Volumen. Hinzu kommt, dass die Maschine im Betrieb sehr laut ist. Positiv: Ooni gewährt eine auf fünf Jahre erweiterte Garantie – allerdings nur, wenn das Gerät innerhalb von 60 Tagen nach dem Kauf registriert wird. Wer diese Frist verpasst, erhält nur ein Jahr Garantie.