Am Tag nach der Wahl ist bei den Grünen längst nicht alles eitel Sonnenschein. Weder der Sieger Cem Özdemir noch der Nachwuchs möchte sich in den Dienst der Parteispitze stellen.
Erfolge bei den Landtagswahlen im März sollten der Bundesregierung Schwung für die geplanten Reformen geben. Das hat nicht geklappt. Für Kanzler Merz ist das mehr als ärgerlich.
Alice Weidel hat in der ARD kräftig gegen die Konkurrenz ausgeteilt. Und sich bei einem Unbekannten Rat geholt. Auf X fragen sich einige bereits: Wer ist Daniel?
Noch fliegen Drohnen und Raketen im Nahen Osten. Sobald die heiße Kriegsphase endet, sollte die Straße von Hormus vor weiteren Attacken geschützt werden. Das schlägt Frankreichs Präsident Macron vor. Daran sollen sich auch europäische Staaten beteiligen, findet er.
Am ersten Tag der US-israelischen Angriffe auf den Iran wird im Süden des Landes eine Schule getroffen. Mehr als 170 Menschen sterben. Bisher bekennt sich keine Seite dazu. Hinweise deuten auf die USA. Doch wie reagiert Washington? Und warum wurde das Schulgebäude angegriffen?
Die Inflationsrate dürfte infolge des Iran-Kriegs wieder deutlich steigen - ein neues Risiko für die seit Jahren schwächelnde Konjunktur. Selbst wenn sich die Energiepreise bald wieder erholen, ist den deutschen Unternehmen zusätzlicher Gegenwind garantiert.
Experten mahnen seit Tagen, dass der Iran-Krieg und der deshalb steigende Ölpreis Russland nützen könnte. Damit liegen sie richtig, zumindest wenn es nach dem ungarischen Regierungschef Orban geht. Der nutzt den Konflikt für eine weitreichende Forderung.
Der selbsterklärte Friedensstifter Trump brüstet sich immer wieder damit, dass er für eine Lösung im Gazastreifen gesorgt habe. Nun bombardiert er jedoch den Iran, was Ressourcen der USA bindet. Die Gespräche um eine friedliche Zukunft für Palästinenser und Israelis pausieren deswegen.
Die Grünen und die CDU kommen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auf die gleiche Anzahl an Sitzen. Aus der knapp unterlegenen Unionspartei kommen Rufe nach einer ungewöhnlichen Amtsteilung. Cem Özdemir schiebt dem schnell einen Riegel vor, er mache schließlich "Erwachsenenpolitik".
Ferngläser bereichern die Bergtour und sind bei der Vogelbeobachtung unverzichtbar. Es muss aber nicht gleich das teure Premium-Modell sein. Wir haben Ferngläser bis 500 Euro getestet. Was taugen die Einsteiger- und Alltags-Modelle? Top-Empfehlung und Preistipps finden Sie hier, ebenso weitere Informationen zu Ferngläsern.
Das Xiaomi Smart Band 9 Active überzeugt im Test vor allem mit besonders niedrigem Preis, fordert aber Kompromissen – insbesondere beim Sport-Tracking. Ein eigener GPS-Sensor fehlt komplett, das heißt: Ohne Smartphone geht beim Strecken-Tracking nichts, auf eine Höhenmessung wird ebenfalls verzichtet. Auch die Sportmodi sind recht überschaubar. Standard-Workouts wie Laufen werden zwar erfasst, geführte Lauftrainings suchen Sie aber vergeblich. Trotz Wasserdichtigkeit bis 5 ATM zeichnet das Band keine Schwimmeinheiten auf. Ebenfalls schade: Keiner der Sportmodi startet automatisch, jede Aktivität muss manuell aktiviert werden. Bei den Sensoren gibt sich das Band minimalistisch: Messung für Puls und Blutsauerstoffgehalt (SpO2) sind an Bord, ein EKG gibt es nicht, was in dieser Preisklasse aber nicht überrascht. Der Tracker unterscheidet zwischen aktiv verbrannten Kalorien und dem Grundumsatz – letztere werden jedoch nicht erfasst. Die Schlafüberwachung ist integriert, ein Temperatursensor dagegen nicht. Geführte Fitness- oder Entspannungsübungen bietet das Band nicht. Das LC-Display ist auch bei Sonnenschein gut ablesbar. Ein Helligkeitssensor zur automatischen Anpassung ist aber nicht vorhanden, die Schriftgröße lässt sich nicht verändern und Texte sind dadurch nicht immer optimal lesbar. Eine Always-On-Anzeige gibt es ebenfalls nicht. Die Bedienung erfolgt ausschließlich per Touchscreen, Hardware-Tasten fehlen. Bei den Smartwatch-Funktionen liefert das Xiaomi Smart Band 9 Active solide Basis-Kost: Benachrichtigungen, ein paar Standard-Apps – das war’s im Wesentlichen. Extras wie mobiles Bezahlen oder ein integrierter Audioplayer sind nicht an Bord. Sehr positiv fällt dagegen die Akkulaufzeit auf: Im Test hält das Fitness-Band knapp 20 Tage durch. Das Aufladen könnte zwar flotter sein, doch nach rund 30 Minuten ist immerhin etwa die Hälfte des Akkus wieder voll.
Im Test präsentiert sich das Samsung Galaxy S26 Plus als leistungsstarkes Oberklasse-Smartphone. Das 6,7 Zoll große OLED-Display überzeugt mit toller Optik und auch das Gehäuse selbst sieht großartig aus. Ein angenehmes Handgefühl inklusive. Auf die spezielle Entspiegelung und die Datenschutzanzeige des Ultra-Displays muss hier allerdings verzichtet werden. Angetrieben vom Exynos 2600 erzielt das Plus-Modell dafür eine starke Leistung, die sich nicht verstecken muss. Die Akkulaufzeit erreicht im Dauertest bis zu 19 Stunden und bewegt sich damit auf einem sehr starken Niveau. Nach 30 Minuten Ladezeit stehen bereits wieder über 65 Prozent zur Verfügung. Die Triple-Kamera inklusive Ultraweitwinkel und optischem Dreifachzoom liefert detailreiche Aufnahmen mit lebendiger Farbwiedergabe. Abgerundet wird die Ausstattung durch moderne Funkstandards, Dual-SIM, einen präzisen Ultraschall-Fingerabdrucksensor und eine Update-Zusage bis mindestens 2033. Trotzdem: Auch das Samsung Galaxy S26 Plus ist zum Start mit 1.250 Euro längst kein Schnäppchen.