Der CDU steht in Mecklenburg-Vorpommern ein bitterer Wahlabend bevor. Gegen 22 Uhr sehen die Hochrechnungen die Partei unter der Fünf-Prozent-Hürde. Es droht eine historische Niederlage. Auch das BSW könnte den Einzug ins Parlament knapp nicht schaffen.
Landtagswahlen lösen immer ein Echo in der Bundespolitik aus und für diese beiden war ein ganz besonders großes erwartet worden. Kann der Kanzler sich halten? Nach seinem ersten Statement sieht es nach einer Flucht nach vorn aus.
Für Wahlsiege braucht die AfD keinen Ulrich Siegmund. Sie braucht auch keinen schwachen Gegenkandidaten wie in Sachsen-Anhalt. Der AfD reicht ein Kandidat, hinter dem nicht einmal die eigene Partei geschlossen steht.
Der Wahlsieg der Linken in Berlin ist historisch und ein persönlicher Erfolg der Spitzenkandidatin Elif Eralp. Allerdings stehen Hürden zwischen ihr und dem Roten Rathaus. Eine davon: die Regierungsbereitschaft ihrer eigenen Partei.
Berlin hat gewählt, die Linkspartei liegt deutlich vorn. Welche Parteienbündnisse sind im Berliner Abgeordnetenhaus künftig möglich? Hochrechnungen am Wahlabend legen verschiedene Szenarien nahe. Ein Blick auf die Koalitionsoptionen in der Hauptstadt.
In Kreuzberg wird er an der Tür abgewiesen, in Neukölln kommt er rein: Issa Remmo wird auf Wahlpartys der Berliner Linken gesichtet. Einlass habe der Clanchef nur erhalten, weil "er nicht auf unserer Anmeldeliste" stand, teilt die Partei mit.
In der deutschen Hauptstadt wählt eine Mehrheit den Machtwechsel: Bei dem Votum zum Berliner Abgeordnetenhaus fährt die Linkspartei einen klaren Wahlsieg ein. Die AfD landet hinter CDU und Grünen, aber noch vor der SPD. Wie sieht der Wahlausgang im Detail aus?
Die AfD fährt in Mecklenburg-Vorpommern einen deutlichen Wahlsieg ein. Die mit ihrer SPD zweitplatzierte Manuela Schwesig sieht sich aber ebenfalls als Siegerin. Dass sie das erhoffte Wunder verpasst, kann sie aber schlecht allein an Schwarz-Rot im Bund festmachen.
Die CDU könnte nach der MV-Wahl aus dem Schweriner Landtag fliegen. Ihre ehemaligen Wähler wanderten zu fast gleichen Teilen zu SPD und AfD. Hätten nur die Frauen gewählt, wäre die SPD vorn - bei Menschen mit hoher Bildung sogar noch deutlicher.
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