Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien setzt sich Amtsinhaber Lula überraschend gegen Herausforderer Bolsonaro durch. Nun feiert das Lula-Lager, doch sein rechter Rivale will das Ergebnis nicht hinnehmen. Eindrücke von einer historischen Wahlnacht.
Der Sieger der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien steht fest: Nach einem knappen Rennen gewinnt Amtsinhaber Lula vor seinem Herausforderer Bolsonaro. Der will seine Niederlage anfechten.
Die Parlamentswahl in Serbien bringt eine politische Zäsur. Präsident Aleksandar Vucic gesteht die Niederlage seiner Fortschrittspartei gegen die Studentska Lista ein. Die Rekordbeteiligung zeigt, wie groß die Unzufriedenheit mit der Regierung ist.
Beim Auslaufen aus dem Hafen rammt das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 3" in Bremerhaven zwei Frachter. Verletzte gibt es nach Angaben der Polizei nicht, doch laut einem Medienbericht sollen einige Passagiere unter Schock stehen. Der Unfall war offenbar schlimmer als zunächst angenommen.
Die EU-Kommission schlägt für sich selbst einen üppigen Haushaltsrahmen vor, der etwa 2500 neue Beamtenstellen umfasst. Österreichs Bundeskanzler übermittelt Brüssel dazu sein absolutes Unverständnis. Man werde das keinesfalls genehmigen.
Israel steht vor einer Richtungswahl. Umfragen deuten auf ein knappes Rennen zwischen Netanjahu und dem Oppositionspolitiker Eisenkot hin. Dieser wirft seinem Kontrahenten unter anderem eine Spaltung des Landes vor. Aus den USA kommt hingegen Rückendeckung.
Eine Frau als alleinige Vorsitzende bei der SPD: Für Juso-Chef Türmer ist das eine vorstellbare Alternative zur derzeitigen Doppelspitze. Diese will die SPD im Januar neu wählen. Dabei hat Türmer auch für die Zukunft des aktuellen SPD-Chefs Klingbeil klare Vorstellungen.
Während die SPD in Berlin eine Vergesellschaftung von Wohnungen mittragen würde, steht im schwarz-roten Koalitionsvertrag etwas anderes. So plant Innenminister Dobrindt, die Enteignungen mit einem Bundesgesetz zu stoppen. Nun melden die Genossen im Bundestag Bedenken an.
Ein bundesweiter Demoaufruf für den 31. Oktober löst Unbehagen aus. Linksextreme, Migranten und Kriminelle könnten die Anliegen der Jugendlichen kapern, warnen Politiker von SPD und Union. Auch die Schülerkonferenz geht auf Abstand, während Linke und Grüne widersprechen.
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