Die Aussichten auf einen demokratischen Sieg bei den US-Zwischenwahlen waren gut, doch dieses Ergebnis überrascht selbst eingefleischte Strategen: Hochrechnungen zufolge nehmen die Demokraten den Republikanern das Repräsentantenhaus und den Senat ab. Und zwar deutlich.
Texas ist traditionell eine Hochburg der Republikaner. Doch die blaue Welle der Demokraten macht bei den Midterms auch vor dem südlichen Bundesstaat nicht Halt. James Talarico wird der erste demokratische US-Senator aus Texas seit mehr als drei Jahrzehnten.
Donald Trump liebt das Rampenlicht. Am Tag nach den Zwischenwahlen möchte der Präsident allerdings nicht mit der Öffentlichkeit sprechen. Laut Weißem Haus sind ausschließlich private Termine geplant.
Die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus erobern die Demokraten bei den Zwischenwahlen offenbar zurück. Auch bei den Senatswahlen scheint ein Sieg möglich: In North und South Carolina nehmen die demokratischen Kandidaten den Republikanern erstmals seit vielen Jahren zwei Sitze weg.
Lange Wahlnacht in den USA: Bei den laufenden Kongresswahlen könnten die Mehrheitsverhältnisse in Washington kippen. Was heißt das für Donald Trump? Die wichtigsten Zahlen zu den "Midterm Elections" im Überblick.
Jon Ossoff gilt als Hoffnungsträger für die Zukunft der Demokraten in den USA, manche sehen in ihm sogar einen potenziellen Präsidentschaftskandidaten. Bei den Midterms verteidigt das jüngste Mitglied des Senats seinen Sitz für den Bundesstaat Georgia.
Zehn US-Bundesstaaten verfügen bereits über eine offizielle Staatswaffe. Idaho könnte der elfte werden: Im Rahmen der US-Kongresswahlen stimmen die Einwohner über ihr Lieblingsgewehr ab. Zur Auswahl stehen zudem zwei Pistolen.
Wegen ihrer Positionen zum Nahostkonflikt droht der Linken-Abgeordneten Emde in Berlin der Ausschluss aus ihrer Fraktion. Offenbar geht die Politikerin nun auf Konfrontationskurs: Zu einer Fraktionssitzung erscheint sie mit einer Aktivistin, die sogar aus der Partei ausgeschlossen werden könnte.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall streitet sich mit der Arbeitnehmervertretung der Metall- und Elektroindustrie um höhere Entgelte. Derzeit ist kein Ende des Tarifkonflikts in Sicht - vor diesem Hintergrund warnt Gesamtmetall vor einer weiteren "Deindustrialisierung".
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