Kanadas Premierminister hat in Davos eine Rede gehalten, für die er zu Recht gefeiert wird, weil sie klipp und klar die Realität beschreibt - und Hoffnung macht. Die Kernbotschaft lautet: Es muss ohne die USA gehen, zur Not auch gegen sie. Nur haben das in Europa noch lange nicht alle verstanden.
US-Präsident Trump mag bekanntlich die UN nicht - was wohl auch ein Grund, warum er mit seinem Friedensrat ein Konkurrenzgremium schafft. Viele westliche Staaten halten sich noch zurück, dafür sind Ungarn und Belarus an Bord. Kremlchef Putin überlegt noch.
Donald Trump und der Grönland-Streit sind die dominierenden Themen beim Wirtschaftsforum in Davos. Nun äußert sich auch Friedrich Merz. Der Bundeskanzler warnt vor einer neuen Weltordnung.
US-Präsident Trump verkündet plötzlich, dass im Streit um Grönland angedrohte Strafzölle für europäische Verbündete vom Tisch sind. Grund dafür ist ein Gespräch mit Nato-Generalsekretär Rutte. Bei Einzelheiten vertröstet Trump auf die Zukunft, einige Details dringen aber nach außen.
Trumps Vertrauter Witkoff reist heute nach Moskau. Im Kreml trifft er auf Putin, während Selenskyj auf dem Weg nach Davos zu Trump ist. Dieser kündigt einen ersten Termin mit Bezug zu seinem "Friedensrat" an.
Die öffentliche Unterstützung für das Vorgehen der US-Regierung gegen Einwanderer sinkt, auch wegen des teilweise gewaltsamen Vorgehens der Einsatzkräfte. Eine neue Richtlinie der ICE-Behörde trifft nun auf Kritik und könnte verfassungswidrig sein.
Das Mercosur-Abkommen ist auch ein Zeichen gegen Trumps protektionistische Zollpolitik. Viele Grüne im EU-Parlament stimmen trotzdem - gemeinsam mit Rechtsaußen-Abgeordneten - für eine Überprüfung durch den EuGH. Nun gibt es erzürnte Reaktionen.
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Axel Fischer nahm jahrelang Bestechungsgelder aus Aserbaidschan an. Zu diesem Schluss kommt das Oberlandesgericht in München nach einem aufwendigen Prozess. Die Strafe fällt jedoch ziemlich milde aus.
Das Robert-Koch-Institut sieht eine neue Infektionswelle auf Deutschland zukommen. Das RS-Virus, das schwere Atemwegsinfektionen auslösen kann, breitet sich wieder stärker aus. Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind durch den Erreger stark gefährdet.
Im Test zeigt der Bosch Air 4000i seine größte Stärke bei Gerüchen, also bei flüchtigen organischen Stoffen (VOCs). Selbst im Schlafmodus filtert er davon mehr als viele andere Luftreiniger im Testfeld. Bei Feinstaub und Pollen bleibt die Leistung ebenfalls hoch – sowohl auf der maximalen Stufe als auch bei rund 40 dB(A), was in etwa einem ruhigen Raum auf Bibliotheks-Niveau entspricht. Dabei arbeitet der Bosch Air 4000i insgesamt angenehm leise: Die Lautstärke reicht von 20 bis 46 dB(A), wobei 46 dB(A) klar hörbar sind, aber deutlich unter Staubsauger-Niveau bleiben. Der Strombedarf liegt je nach Stufe bei 3 bis 21 Watt. Alltagstauglich ist das Gerät, aber nicht frei von Haken. In der App fehlen Zeitpläne und eine Verlaufsanzeige der Luftqualität, obwohl ein Timer vorhanden ist. Dazu kommt eine Sensorik, die nach Beobachtung sehr feine Partikel unter 2,5 µm nicht erfasst und tendenziell zu früh Entwarnung gibt. Außerdem nennt Bosch für die Filter nur eine Lebensdauer von sechs Monaten, als Original-Ersatz sind sie zudem sehr teuer. Dennoch ist der Bosch Air 4000i eine starke Wahl für alle, die neben Feinstaub besonders Gerüche im Griff haben wollen.
Das Novoo RG120 überzeugt im Test mit guter Leistung von bis zu 120 Watt und bietet dabei zwei USB-C-Ports sowie einen USB-A-Anschluss. In der Praxis erreichen wir mit gemessenen 109 Watt nahezu den angegebenen Maximalwert, allerdings nimmt die Leistung nach rund 24 Minuten deutlich ab. Werden mehrere Anschlüsse gleichzeitig genutzt, reduziert sich die Leistung am Hauptport auf 64 Watt, während der zweite USB-C-Anschluss noch 39 Watt bereitstellt. Bei paralleler Verwendung des zweiten USB-C-Ports und des USB-A-Anschlusses kommt es zudem zu Spannungsabfällen auf fünf Volt. Unter Volllast erwärmt sich das Netzteil nach etwa einer halben Stunde auf beachtliche 67 Grad, wobei die Leistungsdrosselung bereits früher einsetzt. Positiv fallen hingegen die sehr geringe Leistungsaufnahme im Leerlauf von nur 0,3 Watt sowie ein vergleichsweise hoher Wirkungsgrad von 90 Prozent auf. In Sachen Ausstattung bleibt das Netzteil schlicht: Weder ein Display noch eine Klappfunktion am Stecker oder zusätzliche AC-Adapter sind vorhanden. Wenigstens ein dünnes USB-C-Kabel liegt bei. Mit einem Gewicht von 210 Gramm ist das Novoo RG120 nicht besonders kompakt oder mobil, erfüllt jedoch zu einem günstigen Preis seinen Zweck.
Mit seiner starken High-End-Ausstattung setzt das Honor Magic 8 Pro den positiven Kurs des Herstellers im Test konsequent fort. Das rund 6,7 Zoll große OLED-Display überzeugt im Test mit ausgiebiger Schärfe, kräftigen Farben, einer geschmeidigen Darstellung und hoher Maximalhelligkeit. Design, Software und die 3D-Gesichtserkennung erinnern im besten Sinne an das iPhone. Die Leistung des Snapdragon 8 Elite Gen 5 ist ausgezeichnet und eignet sich auch für anspruchsvolle Anwendungen. Unter längerer Dauerlast hätten wir uns allerdings eine etwas konstantere Performance gewünscht. Die Triple-Kamera liefert sehr detailreiche, rauscharme Fotos mit natürlicher Anmutung. Sie wird durch einen 3,7-fachen Telezoom und 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde ergänzt. Beim Akku erreicht das Smartphone über 20 Stunden Dauernutzung und übersteht einen langen Tag problemlos. Nach 30 Minuten am Kabel stehen bereits rund 80 Prozent Ladung zur Verfügung. Die Ausstattung mit Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0 und eSIM ist auf dem neuesten Stand und wird von einem griffigen Gehäuse mit besonders starkem IP69-Staub- und Wasserschutz abgerundet. Sicherheitsupdates soll es noch bis 2033 geben. Zum Start geht das Gerät für etwa 1.200 Euro über den Ladentisch.