An ihrem ersten Jahrestag reden Union und SPD mehr übereinander als miteinander. Der Frust sitzt tief, die Streits sind heftig. Außenstehende empfinden die Beziehung als eher unangenehm, wie Umfragen zeigen. Höchste Zeit, ein paar Methoden der Paarberatung zu beherzigen.
Kommunikationsoffensive, nächstes Kapitel: Am Jahrestag seiner Kanzlerwahl stellt sich Friedrich Merz den Fragen des ZDF. Er räumt Fehler ein, sieht seine Regierung aber ungerecht bewertet. Vom Effekt des Tankrabatts ist der CDU-Chef eher so semi-begeistert.
Der Iran-Krieg hat viele Lieferketten gestört. Nicht nur Kraftstoffe werden teuer und teilweise knapp. Wenig Beachtung findet bislang, dass sogenannte Basisöle in Deutschland fehlen. Doch die Folgen könnten dramatisch werden.
Es blitzt und kracht am großen Champions-League-Abend: Ein heftiges Unwetter fegt über München hinweg, doch die Fans vom FC Bayern und Paris Saint-Germain lassen sich nicht aufhalten. Beim Halbfinal-Rückspiel geht es um Millionen - und "viel Lärm".
Der US-amerikanische Medienmogul Ted Turner stirbt mit 87 Jahren. Er ist Gründer des Nachrichtensenders CNN. Vor acht Jahren macht der Unternehmer eine Demenz-Erkrankung öffentlich.
Erneut gehen Sicherheitsbehörden gegen rechtsextreme Gruppierungen vor. Und erneut setzen sich diese teilweise aus Minderjährigen zusammen. Über Freunde, soziale Medien oder sogar die eigenen Eltern verfallen schon Kinder der Propaganda und greifen im schlimmsten Fall andere Menschen an.
Der Plan, Tausende US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen, sorgt in den betroffenen Regionen für Unruhe. Die US-Truppen sind dort auch ein milliardenschwerer Wirtschaftsfaktor.
Kaum ist Ministerpräsident Orban abgewählt, nähern sich Budapest und Kiew an. Erst hebt Ungarn sein Veto gegen das EU-Darlehen für die Ukraine auf - nun verkündet Selenskyj den nächsten "wichtigen Schritt".
Das neue Arbeitszeitgesetz soll eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit vorgeben. Gewerkschaften sind nicht begeistert. Mit einer weiteren Maßnahme reagiert Bas auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
Die KitchenAid Artisan gehört im Test zu den absoluten Klassikern unter den Küchenmaschinen. Die Variante 5KSM70 bricht jedoch mit dem bekannten Konzept: Statt eines kippbaren Motorkopfes setzt sie auf einen Schüsselheber. Das hat den Vorteil, dass nach oben kein zusätzlicher Platz benötigt wird. In der Praxis stören allerdings die zusätzlichen Handgriffe. Hinzu kommt: Eine Sicherheitsverriegelung fehlt. Wie von KitchenAid gewohnt, ist auch diese Artisan wuchtig: Sie bietet eine Schüssel mit sieben Litern Fassungsvermögen und bringt mit ihrem nahezu vollständig aus Edelstahl gefertigten Gehäuse knapp 16 Kilogramm auf die Waage. Bei der Ausstattung herrscht Minimalismus: Es gibt nur verschiedene Geschwindigkeitsstufen – das war’s. Auf Programme, Pulsfunktion, Timer, integrierte Waage oder Beleuchtung müssen Sie verzichten. Immerhin gestaltet das die Bedienung sehr unkompliziert. Bei den Ergebnissen leistet sich die KitchenAid kaum Schwächen: Rührteig verarbeitet sie sehr ordentlich, alle anderen Aufgaben meistert sie sogar tadellos – und das angenehm leise.
Der D-Link DWR-932W richtet sich an Nutzer, die einen besonders einfachen Mobilfunk-Router mit Akku suchen. Über eine Nano-SIM verbindet sich das Gerät per LTE mit allen gängigen Frequenzen, 5G bleibt jedoch außen vor. Auf dem Datenblatt wirkt der verbaute Wi-Fi-6-Standard zunächst modern. In der Praxis nutzt der Router aber nur einen Bruchteil der Möglichkeiten: Er funkt ausschließlich im 2,4-GHz-Band mit 40 MHz Kanalbreite. Das wirkt sich deutlich auf die Geschwindigkeit aus – im Test messen wir eine eher bescheidene Downloadrate von 82 MBit/s. Für simples Surfen oder Mailen reicht das, für anspruchsvollere Anwendungen ist das Tempo aber knapp bemessen.
Auch bei der Ausstattung zeigt sich der DWR-932W sehr reduziert: LAN-Port und Anschlüsse für externe Antennen fehlen ebenso wie ein Display oder eine dedizierte Smartphone-App. Die Konfiguration erfolgt allein über eine Weboberfläche, die nur wenige Optionen bietet. Beim WLAN lassen sich im Wesentlichen nur Netzwerkname und Passwort anpassen. Funktionen wie Access-Point-Betrieb, WLAN-Repeater-Modus oder ein integrierter VPN-Server stehen nicht zur Verfügung. SMS können nicht empfangen werden, und ein microSD-Slot zur Speichererweiterung ist ebenfalls nicht vorhanden. Immerhin unterstützt der Router moderne WPA3-Verschlüsselung, zudem ist USB-Tethering über die USB-C-Buchse möglich.
Pluspunkte sammelt der D-Link-Router bei der Mobilität: Im Test hält der Akku knapp 15 Stunden durch und ist in weniger als drei Stunden wieder voll geladen. Da der Energiespeicher austauschbar ist, lässt sich die Laufzeit mit einem Ersatzakku verlängern. Mit einem Gewicht von rund 100 Gramm ist der DWR-932W außerdem sehr leicht und problemlos unterwegs mitzunehmen.
Die Bosch Serie 2 MUMS2AW01 ist im Test ein recht ordentliches Einstiegsgerät zu einem wirklich günstigen Preis. Dieser schlägt sich aber auch im Material nieder: Das Gerät besteht hauptsächlich aus Kunststoff. Dafür ist die Küchenmaschine mit der eher kleinen Rührschüssel kompakt und leicht. Und wegen des langen Kabels kann sie überall gut aufgestellt werden. Doch das geringe Eigengewicht hat zur Folge, dass die Maschine beim Teig kneten oder rühren gerne einmal auf Wanderschaft geht. Das tut ihrer Arbeitsleistung aber keinen Abbruch. Rührteig wird gleichmäßig vermischt. Gelegentlich wird er aber etwas fest. Hefeteig klappt ebenfalls sehr gut, wenn auch mit Zeit. Schwächen zeigt die Bosch Serie 2 MUMS2AW01 beim Eischnee. Dieser dauert recht lange und wird nur mittelmäßig aufgeschlagen. Dafür arbeitet die MUMS2 recht leise. Weniger überzeugend ist die geringe Anzahl an Geschwindigkeitsabstufungen. Auch die Ausstattung ist eher durchwachsen: Es gibt einen Durchlaufschnitzler mit Reib-, Raspel- und Schneidscheiben, aber keine nützlichen Zusatzausstattungen wie Waage Innenbeleuchtung oder Timer.