Die linken Enteignungspläne in Berlin könnten an einem Bundesgesetz scheitern. Die Ankündigung des Bundeskanzlers sorgt bei der Partei nach ihrem Wahlsieg für Erbitterung. Merz habe nicht gemerkt, dass seine Politik abgewählt worden sei, sagt Fraktionschef Pellmann.
Auf der Wahlparty der Linken in Neukölln erscheint ein Clan-Chef, der angeblich nicht eingeladen war. Nun muss der Bundestagsabgeordnete Kocak erläutern, warum er mit dessen Sohn vertraute Chatnachrichten tauschte. Die Darstellung überzeugt nicht jeden in der Partei.
Eigentlich dachte man, mit der Abwahl von Orban in Ungarn fällt es der EU mit den Russland-Sanktionen etwas leichter. Doch der Schein trügt. Bei zwei kremlnahen Milliardären gibt es in der EU nun offenen Streit.
In Mecklenburg-Vorpommern scheitert die CDU erstmals in ihrer Geschichte an einer 5-Prozent-Hürde. Der Landesvorsitzende Daniel Peters übernimmt anschließend Verantwortung und tritt zurück. Sein Nachfolger wird bis zu einem Parteitag Philipp Amthor.
Nach dem Wahltag beginnt das Scherbenaufsammeln für die CDU. Kanzler und Parteichef Merz tritt wie schon am Wahlabend vor Journalisten und lässt diesmal Fragen zu. In einem Punkt stiftet er Verwirrung.
Seit jeher steht die CDU hinter dem zweigeteilten System der Krankenversicherung. Doch das duale Konstrukt könne in der Bevölkerung auch als "Gerechtigkeitsproblem" wahrgenommen werden, räumt Kanzler Merz ein. Nach den Landtagswahlen kündigt er Änderungen an.
Einkommen ab bestimmten Grenzen werden ab dem kommenden Jahr stärker zur Finanzierung von Kranken- und Rentenversicherung herangezogen. Die Erhöhung folgt zum Teil einer gesetzlichen Regelung. Aber auch das Gesundheitssparpaket der schwarz-roten Regierung schlägt zu Buche.
Der Krieg gegen den Iran kommt den US-Präsidenten vor den Zwischenwahlen teuer zu stehen. Nur noch ein Drittel der US-Bürger sind mit seiner Arbeit zufrieden. Bei den Republikanern büßt er binnen einer Woche fast zehn Prozentpunkte an Zustimmung ein.
In Wolfsburg bei einer Betriebsversammlung hat Markenchef Schäfer keine guten Nachrichten für die Angestellten von Volkswagen im Gepäck. Betriebsratschefin Cavallo geht davon aus, die "Sparwut des Unternehmens" werde ihnen an "allen Ecken und Enden" begegnen.
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