In zwei Landeskoalitionen hat es das BSW geschafft. Doch nach Brandenburg besorgt Namensgeberin Wagenknecht auch in Thüringen das Ende der Regierungsbeteiligung und prominente Austritte. Die hochtalentierte Ex-Kommunistin steht wieder vor einem Scherbenhaufen - zum hoffentlich letzten Mal.
In Thüringen verlassen mehrere Landtagsabgeordnete das BSW - zwei Tage vor der Wahl in Sachsen-Anhalt. Für Sahra Wagenknecht ist der Zeitpunkt kein Zufall, sie spricht von einem gezielten Manöver. Frühere Genossen bei der Linken frohlocken über Wagenknechts "Scheitern".
Die Abgeordneten der BSW-Fraktion verlassen in Thüringen fast geschlossen die Partei. Darunter befindet sich auch eine prominente Spitzenfigur. In der Fraktion wollen die früheren BSW-Mitglieder aber vorerst bleiben.
Sachsen-Anhalts Wirtschaft geht es schlecht. Die AfD verspricht Aufschwung. Ökonomen erwarten jedoch das Gegenteil, falls die Partei die Landesregierung stellt. Die Bürger müssten gar um die eigene Versorgung bangen.
Nach einem Hackerangriff verlangen Erpresser vom Land Berlin ein Lösegeld in Millionenhöhe. Der Senat lässt ein Ultimatum auslaufen. Die Hacker machen nun offenbar ihre Drohung wahr und veröffentlichen Hunderttausende Dateien - davon sollen einige auch sensible Informationen preisgeben.
Die neuen Sanktionen der US-Regierung gegen den Iran werden dort spürbar: Lebensmittelpreise schießen in die Höhe, Benzinvorräte reichen einem Insider zufolge nur noch für zwei Monate. Die drohende Abwärtsspirale könnte dem Regime in Teheran letztlich zum Verhängnis werden.
Dichter Rauch steigt auf, zahlreiche Rettungswagen sind im Einsatz: In der Hauptstadt Kiew trifft eine russische Drohne den Sitz des ukrainischen Sicherheitsdienstes. Laut Bürgermeister Klitschko gibt es mehrere Verletzte. Präsident Selenskyj kündigt eine "spürbare" Reaktion an.
Für die Angriffe und versuchten Sabotageaktionen an mehreren Umspannwerken könnte ein Einzeltäter verantwortlich sein. Ob sein Bekennerschreiben wirklich authentisch ist, ist unklar. Er will mit der "linken Szene" nichts zu tun haben.
Fehler machten alle, sagt Stefan Evers. Entscheidend sei in der Politik, wie mit den Fehlern umgegangen werde. Das gelte auch für Friedrich Merz und seine Kehrtwende in der Schuldenpolitik.
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