Bundeskanzler Merz versucht auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Optimismus zu verbreiten. Die Route, die er skizziert, geht in die richtige Richtung. Doch auch nach Trumps Grönland-Rückzieher bleibt die Umsetzung brutal schwierig.
Die Energiewende sei der europäische Untergang. An dieser Lesart lässt Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos keinen Zweifel aufkommen. Mit seiner Fundamentalkritik belegt US-Präsident Trump jedoch etwas anderes: Er versteht das System nicht.
In Davos lässt US-Präsident Trump von 19 Staats- und Regierungschefs die "Charta" seines "Friedensrats" unterzeichnen. Es ist die peinliche Vorstellung eines Mannes, der immer nur über sich selbst spricht.
Kanadas Premierminister hat in Davos eine Rede gehalten, für die er zu Recht gefeiert wird, weil sie klipp und klar die Realität beschreibt - und Hoffnung macht. Die Kernbotschaft lautet: Es muss ohne die USA gehen, zur Not auch gegen sie. Nur haben das in Europa noch lange nicht alle verstanden.
Nicht nur zu Grönland hatte US-Präsident Trump im schweizerischen Davos etwas zu sagen - sondern auch dazu, welche negativen Folgen Einwanderung in Europa angeblich habe. Der Kontinent sollte besser seinem Beispiel folgen, meint Trump.
Der Abstand schmilzt: Zwar liegt die CDU in der neuesten Umfrage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg noch immer vorn, die Grünen holen aber mit großen Schritten auf. Die Partei des amtierenden Ministerpräsidenten verweist damit die AfD auf den dritten Platz.
Trumps Vertrauter Witkoff reist heute nach Moskau. Im Kreml trifft er auf Putin, während Selenskyj auf dem Weg nach Davos zu Trump ist. Dieser kündigt einen ersten Termin mit Bezug zu seinem "Friedensrat" an.
Kanzler Friedrich Merz ist ein leidenschaftlicher Hobbypilot. Er besitzt eine Diamond-Propellermaschine. Nun haben es Aktivisten im Sauerland auf seinen Privatflieger abgesehen.
Das Robert-Koch-Institut sieht eine neue Infektionswelle auf Deutschland zukommen. Das RS-Virus, das schwere Atemwegsinfektionen auslösen kann, breitet sich wieder stärker aus. Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind durch den Erreger stark gefährdet.
Vamo hat unseren großen Wärmepumpen-Test gewonnen. Im Schnellcheck schauen wir aber nochmal genau hin: Welche Stärken überzeugen, welche kleinen Schwächen gibt es? Die Spezialisierung auf Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Nachrüstung zahlt sich für das Kölner Unternehmen offensichtlich aus. Wir zeigen, was der Testsieger alles leistet.
Der Dyson Airwrap Co-anda2x Straight + Wavy ist das Nachfolgemodell des Airwrap i.d. und bietet einige technische Verbesserungen. Mit 1.700 Watt erzeugt er einen kräftigeren Luftstrom, verfügt über vier Temperaturstufen und erreicht nun bis zu 131 Grad Celsius. Neu ist außerdem der AirSmooth-Aufsatz, der im Test für glattere Ergebnisse sorgte. Das automatische i.d.-curl-Feature bleibt ein Kernpunkt: Der Hairstyler wickelt Strähnen dabei selbstständig auf und passt Temperatur sowie Luftstrom automatisch an. In Verbindung mit der MyDyson-App erkennt das Gerät unterschiedliche Haartypen und führt das Styling weitgehend eigenständig aus. Die Handhabung zeigte sich im Test einfach, allerdings ist der Coanda-Effekt bei recht langem, dickem Haar schwächer als bei kürzerem. Zur Ausstattung gehören neben mehreren Locken- und Bürstenaufsätzen nun eine separate Kaltluftfunktion, die das Styling fixiert. Weniger gefallen uns die etwas ungünstig platzierten Bedientasten für Luftstrom und Temperatur und der fehlende Reinigungsaufsatz. Insgesamt überzeugt der Dyson Airwrap Co-anda2x mit höherer Leistung und erweiterter Ausstattung, zeigt jedoch bei bestimmten Haartypen Schwächen.
Der Philips Luftreiniger PureProtect Mini 900 setzt im Test zuerst auf Zurückhaltung. Mit nur 24 cm Breite und Tiefe wirkt er dezent, der Schlafzimmermodus bleibt mit 19 dB(A) sehr leise. Dazu passt der Strombedarf von 2 bis 19 Watt. Die App ist dagegen ganz üppig: Sie zeigt die wichtigsten Informationen an, lässt sich sauber bedienen und bietet sowohl Zeitplan als auch Timer. Bei der Luftreinigung kann der kompakte Philips allerdings nicht mithalten. Auf der minimalen Stufe fällt die Feinstaub-Leistung im Test sehr niedrig aus, auf den höheren Stufen reinigt er Feinstaub nur auf mittlerem Niveau. Gegen Gerüche bleibt die Leistung über alle Stufen hinweg schwach, obwohl ein Aktivkohlefilter verbaut ist. Auch der Automatikmodus hilft nur begrenzt, weil der Sensor normale Partikel zwar ordentlich erkennt, aber besonders feine bis einem Mikrometer nicht abbildet und damit tendenziell zu früh abschaltet. In der Praxis stören außerdem die mittelmäßige Verarbeitung mit sehr biegsamen und fragil wirkenden Kunststoffstreifen am Gehäuse und das kurze Kabel von 153 cm. Positiv: Die Filter sollen laut Hersteller 12 Monate halten und sind mit rund 40 Euro vergleichsweise günstig.