Wenn es um Deutschland geht, haben die russischen Medien ein festes Repertoire, das sie bei jedem Anlass hervorholen. Die Tonlage reicht von Nüchternheit in Wirtschaftszeitungen bis hin zu Vernichtungsfantasien im Staatsfernsehen. Ein AfD-Vertreter gibt den Kronzeugen.
Mit dem Schiff "Professor Moltschanow" führt Moskau Expeditionen im Nordatlantik durch. Norwegen schaltet sich als Vollstrecker ein und beschlagnahmt das Schiff vor der Inselgruppe Spitzbergen. Russland reagiert empört - und kündigt rechtliche Schritte an.
In Wolfsburg steht die bislang härteste Machtprobe unter VW-Chef Oliver Blume bevor. Vorstand, Betriebsrat und das Land Niedersachsen ringen um den künftigen Kurs. Am Freitag entscheidet sich, ob VW noch einen Kompromiss findet - oder ob der Konflikt eskaliert. Beides hätte Folgen.
Die Regierung in Rom feiert eine besondere Leistung: Sie ist so lange im Amt wie keine vor ihr seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Das ist in erster Linie Ministerpräsidentin Melonis Verdienst. Die Stützpfeiler der Stabilität wackeln aber inzwischen.
Marineinspekteur Kaack geht in den Ruhestand, sein Nachfolger steht fest. In seiner Abschiedsrede gibt er Ratschläge, wie die deutsche Seeverteidigung gestärkt werden könnte. Unter anderem sollte die Marine seiner Meinung nach den Fokus mehr auf ihre Hauptaufgabe legen.
Wladimir Putin hat in der Regel seine ganz eigene Sicht auf den Krieg, die fernab der Realität ist. Er fabuliert über Eroberungen, die es nicht gibt - und setzt seit Jahren Fristen, die seine Armee nicht einhalten kann. Trotzdem geht der Kremlchef seinen Weg weiter.
Zuckersteuer ohne Zucker, Gleichberechtigung mit angezogener Handbremse und Frauen, die jetzt Vater sein dürfen: Deutschland startet mit großen Reformideen in den Herbst. Aber wäre bei der bisherigen Erfolgsquote der Regierung nicht eine Lenkungsabgabe auf politischen Unsinn erheblich lukrativer?
Artikel 116 des Grundgesetzes ermöglicht es Nachfahren von jenen, die von den Nationalsozialisten ausgebürgert wurden, ihre deutsche Staatsangehörigkeit zurückzuerhalten. Das ruft offenbar auch Betrüger auf den Plan: In NRW ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen mehr als 30 Verdächtige.
Im Juli tritt Jens Spahn von seinem Posten als Unions-Fraktionschef im Bundestag zurück. Nun findet sich ein neues Aufgabengebiet für den CDU-Politiker: Er soll in einen der wichtigsten Ausschüsse im Bundestag einziehen.
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