Die iranische Attacke auf eine britische Militärbasis in Südzypern befeuert eine Debatte in Brüssel: Soll die EU ihrer eigenen Beistandspflicht Leben einhauchen? Eine Klausel im Europäischen Vertrag gibt es dafür. Sie könnte die Nato-Hilfe im Ernstfall ergänzen.
Dass eine Kriegspartei nähere Angaben zu ihrer Taktik macht, ist ungewöhnlich. Der US-Generalstabschef gibt nun einen Einblick, wie das weitere Vorgehen aussehen wird - angeblich. Demnach sollen die Streitkräfte mehr Präzisionsschläge durchführen.
Die Mineralölkonzerne nutzen die Iran-Krise, um die Preise an deutschen Tankstellen zu erhöhen. Das fühlt sich ungerecht an. Doch das ist kein Marktversagen, sondern erfüllt eine wichtige Funktion. Staatliches Eingreifen wäre kontraproduktiv und unsozial.
Benzin und Diesel werden beide aus Rohöl destilliert. Dennoch gibt es für beide unterschiedliche Märkte mit unterschiedlichen Preisentwicklungen. Im Gegensatz zum Superbenzin schlägt beim Diesel der Iran-Krieg direkt auf den Tankstellenpreis in Deutschland durch.
Der Iran-Konflikt wird zunehmend auch außerhalb des Nahen Ostens ausgetragen. Im Indischen Ozean versenkt die US-Marine laut Minister Hegseth das "Vorzeigeschiff" des Iran. Laut sri-lankischen Behörden können einige 30 Besatzungsmitglieder gerettet werden, Dutzende sterben aber.
Bei einem mutmaßlichen US-Angriff auf eine Schule im Iran sterben Berichten zufolge mehr als 160 Menschen. US-Verteidigungsminister Hegseth zeigt sich empört - allerdings nicht wegen des möglichen Kriegsverbrechens, sondern weil Medien dem Vorfall seiner Meinung nach zu viel Beachtung schenken.
Eigentlich plant die Bundeswehr in dieser Woche mit "Medic Quadriga 2026" die größte militärische Sanitätsübung seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Einer der Flüge fällt nun aus Sicherheitsgründen aus - die Besatzung müsse wegen des Kriegs im Iran einsatzbereit bleiben.
In der AfD ist die Stimmung bereits wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft schlecht. Nun geraten zwei Bundespolitiker wegen einer Mitteilung zum Iran-Krieg aneinander. Beide stellen die Situation unterschiedlich dar.
Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund machen - je nach ihrer familiären Herkunft - ganz unterschiedliche Rassismus-Erfahrungen, so eine Studie. Zudem können Vorurteile von Lehrern die Entwicklung von Kindern stark beeinflussen: Wer von vornherein unterschätzt wird, erreicht tatsächlich weniger.
Das Google Pixel 10a präsentiert sich im Test als dezentes Upgrade der Pixel-Mittelklasse. Es punktet durch exzellente Haptik mit einem angenehmen Gewicht von 183 Gramm. Das kompakte 6,3-Zoll-OLED-Panel überzeugt mit knackigen Farben, flüssigen 120 Hertz und einer starken Spitzenhelligkeit von über 3.000 Nits – lediglich die breiten Displayränder trüben den Eindruck etwas. Als Prozessor verbaut Google erneut den Tensor G4 aus der 9er-Serie. Zusammen mit acht GByte Arbeitsspeicher liefert dieser eine absolut alltagstaugliche Performance und genügend Reserven für die meisten Games. Die 48-Megapixel-Hauptkamera macht schöne, detailreiche Fotos und wird durch eine Ultraweitwinkellinse ergänzt. Eine Telelinse fehlt jedoch. Der rein digitale Zoom macht Bilder recht schnell unscharf. Mit rund 20 Stunden hält der Akku des Pixel 10a erfreulich lange durch, die Ladezeit liegt bei unter zwei Stunden. Wireless Charging wird unterstützt, auf das magnetische „Pixel Snap“-System der großen Brüder verzichtet Google aber. Klasse ist der sieben Jahre lange Update-Support bis 2033.
Die Anker Solix C1000 Gen 2 kommt mit nominell 1.024 Wattstunden (Wh) Kapazität und überzeugt im Test vor allem mit sehr kurzer Ladezeit und einer hohen Ausgangsleistung. Über die 230-Volt-Buchse konnten wir im Test 839 Wh entnehmen. Mit nur rund 1 Stunde Ladezeit eignet sich das Gerät für den flexiblen Einsatz oder beim Camping. Stark ist die USB-C-Performance: Notebooks lassen sich dank Power Delivery mit 140 Watt versorgen. Auch bei der Ausstattung zeigt sich das Modell großzügig, während die App umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten bietet. Schade finden wir, dass sich die Anker Solix C1000 Gen 2 anders als der Vorgänger nicht mehr mit einem zusätzlichen Akku erweitern lässt. Zudem ist das Ultraschnellladen deutlich hörbar. Für den mobilen Einsatz wären außerdem integrierte Rollen und ein Kabelfach wünschenswert, die den Transport der rund 11 kg schweren Powerstation vereinfacht hätten.
Das Sanitas SBM 22 ermittelt den Blutdruck per Oberarm-Manschette. Die Ausstattung des Geräts bewerten wir nur als befriedigend, aber in der Grundfunktion der Blutdruckmessung hat das Sanitas im Test ebenso gut abgeschnitten wie deutlich teurere Geräte. Das Material der Oberarm-Manschette fühlt sich grundsätzlich angenehm an, allerdings ist das Anlegen etwas fummelig. Positiv fällt auf: Um Fehlmessungen vorzubeugen, kontrolliert das Gerät den Sitz der Manschette sowie ausreichende Ruhe. Die Resultate erscheinen direkt auf dem 2,8-Zoll-Display, das sich gut ablesen lässt. Für die Messwerte stehen 120 Speicherplätze für bis zu vier Personen bereit. Laut Hersteller erkennt das Sanitas SBM 22 zudem unregelmäßige Herzschläge. Auf Bluetooth und damit auf eine App-Anbindung müssen Nutzer verzichten.