Die Niederlage der Republikaner bei den Kongresswahlen ist allumfassend. In Repräsentantenhaus und Senat verlieren sie die Mehrheit, Gouverneursposten gehen an die Demokraten. Das geht zu 100 Prozent auf das Konto eines Mannes.
Die US-Republikaner erleiden eine desaströse Niederlage bei den Kongresswahlen und verlieren beide Kammern in dramatischer Weise an die Demokraten. Präsident Trump hat den Draht zur Basis verloren. Die Wähler schicken einen blauen Tsunami übers gesamte Land.
Das Rennen in Michigan ist eines der meistbeachteten im Vorfeld der US-Midterms. Zuletzt schlägt sich sogar eine demokratische Kandidatin nach verlorener Vorwahl auf die Seite der Republikaner. Doch der progressive Kandidat Abdul El-Sayed setzt sich durch und wird der erste muslimische US-Senator.
Die Wählerinnen und Wähler der USA verhelfen den Demokraten zu mehr Einfluss - sowohl im Kongress als auch im Senat. Sie können nun die Politik von Donald Trump teilweise blockieren. Und dennoch: Dem US-Präsidenten bleibt viel Macht.
Das einst so enge Verhältnis zwischen Donald Trump und seinem Lieblingssender Fox News bekommt weitere Risse. Die Berichterstattung über die Zwischenwahlen passt dem US-Präsidenten überhaupt nicht. Der Republikaner lässt sich daraufhin zu mehreren Tiraden hinreißen.
Rund eine halbe Milliarde Dollar ließ Techmilliardär Musk in den Wahlkampf der US-Republikaner fließen. Jetzt verlieren diese in beiden Kongresskammern die Mehrheit. Musk gibt sich gelassen.
Wie wirkt sich Trumps Midterm-Debakel auf die Weltwirtschaft aus? Das DIW hofft auf eine Begrenzung des Iran-Kriegs und letztlich sinkende Energiepreise. Ein anderer Ökonom warnt vor weiteren riskanten geopolitischen Abenteuern des US-Oberbefehlshabers.
Die Presse im Westen ist sich weitgehend einig: Die Midterms sind für die Republikaner ein "epochales Debakel", US-Präsident Trump hat sich selbst ein Bein gestellt. Nun müsse er sich seiner "politischen Vergänglichkeit" stellen, die Folgen könnten unabsehbar sein.
Für Donald Trump enden die US-Zwischenwahlen im Desaster. In der SPD kommt das Ergebnis gut an. Doch Außenpolitiker Ahmetovic fürchtet zugleich neue Aggressionen Trumps gegen den Iran.
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