Der Rücktritt von Bärbel Bas schlägt hohe Wellen: Die Stimmung zwischen SPD und Union wird giftig und die Zukunft der Koalition ungewiss. Eine neue SPD-Spitze und die Debatte über ihre Besetzung wirken sich auch auf das schwarz-rote Bündnis aus.
Schon bei den Koalitionsverhandlungen einigen sich Union und SPD auf eine Senkung der Stromsteuer für alle. Wegen Haushaltsengpässen kommt sie dann nur für einige wenige Wirtschaftsbereiche. Inmitten einer Krise seiner CDU holt der Kanzler das Thema nun wieder hervor.
Die vergangenen Tage sind besonders bittere für die Ukraine. Russland intensiviert nicht nur Angriffe auf Strom, Wasser und Wärme, sondern auch auf Zivilisten. Zugleich paktiert US-Präsident Trump offen mit Russland und attackiert Wolodymyr Selenskyj, der nur noch schwer um Zugeständnisse herumkommt.
Für Alexander Schweitzer geht es von Mainz nach Berlin: Der SPD-Vize und frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz soll Bundesarbeitsminister werden. Auf Landesebene hat er auf diesem Feld bereits Erfahrung - doch ein Vorwurf trübt seinen sonst tadellosen Lebenslauf.
Überraschend scheidet Bärbel Bas wegen eines persönlichen Trauerfalls aus der Regierung aus. Die SPD-Ministerin und ihre Partei beklagen jedoch Angriffe "auch aus den Reihen des Koalitionspartners". Kanzler Merz bezieht Stellung.
Bärbel Bas wurde für ihre Arbeit als Bundesministerin aus der Union kritisiert. Vertreter von CDU und CSU warfen ihr vor, Reformen zu verschleppen. Berechtigte oder überzogene Kritik? Bärbel Bas spricht von Angriffen gegen sich selbst und führt sie auch als Rücktrittsgrund an.
Er ist keine vier Wochen im Amt, da sorgt ein Video mit AfD-Landtagspräsident Rausch für Fragen. Bei der Veranstaltung eines rechtsextremen Magazins deutet er an, die kommende Sitzung in Sachsen-Anhalt nicht überparteilich leiten zu wollen. Die Opposition ist erzürnt.
Die EU nimmt Hersteller und Zulieferer von Raketen, Drohnen und Flugzeugen für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ins Visier. Das Sanktionspaket soll zugleich ein Signal gegen Washingtons jüngste Annäherung an Moskau sein.
Militärisch kann Saudi-Arabien die Huthi-Miliz kaum entscheidend treffen, zugleich gefährden die jüngsten Attacken auf den Flughafen in Riad die Reformpläne des Königreichs. Die aussichtsreichste Lösung hängt ausgerechnet von einem Partner ab, dessen Rückhalt keineswegs sicher ist.
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